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Über mich

Ivana Barazi, tschechische Malerin

 

wurde in Brno in der Tschechoslowakei geboren. Ihr Kunststudium absolvierte sie dort an der Masaryk Universität. Familiäre Verbindungen führten sie 1968 in den Nahen Osten. Der Ausflug in eine nicht nur künstlerisch völlig andere Welt hatte natürlich auch einmal ein Ende. Zurück in ihrer Heimat, setzte ihr malerisches Werk  nach der "Samtener Revolution" 1989 wieder voll ein.

 

Heute gehört diese Malerin bereits zu den besten Künstlern in Brno. In ihrem eigenen charakteristischen Ausdruck kann man den Einfluss des Orients spüren. Ihre Ölbilder entsprechen keiner Konvention und sind kosmopolitisch. Man findet in ihnen keine ideologische Einschränkung des Geistes, sie stellen die Freiheit dar und fesseln die Aufmerksamkeit mit ihrer Offenheit und Reinheit. Ivana Barazi arbeitet nicht nur mit Symbolen der Form, sondern auch mit der Farbe. Ihre Werke sind oft episch, jedoch gleichzeitig emotional. Die Künstlerin ist kein Surrealist im wahrsten Sinne des Wortes. In ihrem Schaffen ist sie eher ein einsamer Pilger. Mit der Farbe verfährt sie mutig, selbstbewußt und ohne Vorurteile. I.Barazis Bilder rühmen die Schönheit des menschlichen Wesen, physische Schönheit der Frau, die Imagination der Weiblichkeit bis zum Pantheismus. Die Künstlerin verwendet oft Blumenmotive, sie rückt damit oft bis zum Jugendstil. In keinem der Bilder von Ivana Barazi findet man negative Elemente. Sie sind geladen mit unglaublicher Energie, Lebensfreude und Unterhaltung. Sie gleichen einem unbekümmerten Festtag. Sie arbeitet gerne mit Details, die in unserem Zeitalter vergessen und unterlassen werden. Durch die Imagination der Gemälde taucht man in ihre Welt ein, so dass man sich viele Fragen stellen muss, auf die aber keine Antwort zu finden ist... Jedoch keine Frage zu stellen wäre im Leben ein Verfall…

 

 

Jörg- Heiko Bruns

Kunstwissenschaftler/ Publizist – Art Consulting

Laudatio zur Ausstellungseröffnung Ivana Barazi

Galerie Finkbein, Gotha, 1996

(...)

Natürlich wird auch hier „erzählt“, aber doch auf anders verfremdende Weise. Ich würde das gern dem großen Gebiet der „Phantastischen Malerei“ zuordnen, ohne der Künstlerin dabei ein Schubfach zuweisen zu wollen. Es gibt ja Epochen, wie die des Manierismus oder der Rommantik, oder die des gerade auslaufenden 20. Jahrhunderts, in denen das Phantastische zuweilen sogar eine bevorzugte Rolle spielt.

(...)

Ivana Barazi hat sich, ohne ihr Vorfeld zu negieren, ihre eigene Wege gesucht, deren Verrätselung der Realität vielleicht mit verträumt- geschmeidig zu charakterisieren wäre und auf jeden Fall, um im surrealen Bild zu bleiben, ihre lautlosen Krakenarme verführerisch ausstreckt, weil sie den Glimmer dieser Welt und die Entrückung von ihr gleichermaßen mit sicherem Farbgefühl zu interpretieren versteht.

(...)

Ivana Barazis Malerei kommt munter und ohne jede aufgezwungene Zurückhaltung daher und der Unterhaltungseffekt der geheimnisvollen Reize wird bei ihrem Publikum mit Sicherheit geschätzt werden.

„Das Wunderbare ist immer schön, ganz gleich, welches Wunderbare, es ist sogar nur das Wunderbare schön!“, schreibt Breton 1924 im „Manifest des Surrealismus“.